Festgeldkonto

Das Festgeldkonto hat in den vergangenen Jahren viel Kritik einstecken müssen. Dies liegt jedoch weniger an dem Festgeldkonto sondern in erster Linie an der Rendite, die Kunden bekommen – oder auch nicht bekommen. Schließlich hat die Europäische Zentralbank in den letzten Jahren ihren Leitzins deutlich gesenkt. Kein Wunder, denn durch die Eurokrise will die Regierung, dass mehr Geld ausgegeben wird, damit immer mehr Vorteile daraus enstehen – gerade auch für größere Unternehmen.

Grundsätzlich lässt sich aber auch sagen, dass das Festgeldkonto auch in dieser Krisenzeit nicht unbedingt eine schlechte Idee ist – im Gegenteil: Das Festgeldkonto ist deutlich sinnvoller als viele andere Geldanlagen, die derzeit auf dem Markt angeboten werden. Das lässt sich nicht nur über einzelne Produkte sondern auch über viele andere Aspekte sagen. In erster Linie ist es gerade heute wichtig, nicht nur auf den Zinssatz sondern auch auf die Sicherheit zu achten.

Doch gerade beim Zinssatz hat sich in den letzten Monaten so etwas wie eine Hysterie entwickelt. Im Gegensatz zum Sparbuch oder zum Tagesgeldkonto, gibt es beim Festgeldkonto noch immer mit Abstand die höchsten Zinsen. Darüber hinaus kann man gerade beim Tagesgeldkonto sagen, dass es sich hierbei um eine Geldanlage handelt, die besonders vielfältige und hohe Rendite bietet. Das Tagesgeldkonto ist jedoch gerade in den letzten Jahren immer unbeliebter geworden. Deshalb kann also gesagt werden, dass es sich lohnt, einen Blick auf das Festgeldkonto zu werfen.

Das Festgeldkonto ist in erster Linie ein Konto, das mit langen Laufzeiten verbunden ist. Der Begriff Laufzeit ist hier bewusst gewählt, denn im Gegensatz zu vielen anderen Sparprodukten, müssen sich Kunden beim Festgeldkonto auf eine gewisse Laufzeit einstellen und hier insbesondere auch die Zinsen nicht außer Acht lassen. Die Zinssätze sind nämlich gerade auch beim Festgeldkonto im Zusammenhang mit der Laufzeit einer der größten Trümpfe. Grundsätzlich lässt sich beim Festgeldkonto sagen, dass es drei verschiedene Faktoren gibt, welche den Zinssatz beeinflussen: Zum einen ist dies die Laufzeit, zum anderen aber auch die Höhe der Einlage und letzten auch auch die Bank. Einige Banken zahlen die Zinsen jeden Monat aus, während andere Geldinstitute die Rendite nur einmal pro Jahr auszahlen.

Neben vielen anderen Aspekten haben Kunden gerade beim Festgeldkonto viele Vorteile, die es bei anderen Geldanlagen nicht gibt. Dabei steht nicht nur das Festgeldkonto mit seinen Zinsen sondern auch das Festgeldkonto mit seinen Laufzeiten im Mittelpunkt. Wer sich auf eine lange Laufzeit festlegen kann, erhält derzeit Zinsen von mehr als 2%. Wer darüber hinaus auf eine frühe Auszahlung verzichtet, steigert seine Rendite noch mehr. Das große Bonbon beim Festgeld: Der Zinssatz darf pro Jahr nur einmal angepasst werden. Ein einmal gewählter Zinssatz kann also für die gesamte Laufzeit von einem Jahr, nicht verändert werden. Damit ist das Festgeldkonto deutlich verlässlicher und transparenter als beispielsweise das Sparbuch.

Zusammenfassend lässt sich also sagen, dass sich das Sparbuch für den Kunden mehr als bezahlt macht, wenn es jedoch um die langfristige und zinsstarke Geldanlage geht, sollte man gerade in dieser heutigen Zeit auf das Festgeldkonto setzen. Hier sind die höchsten Zinsen zu erwarten.